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Pokalspiel

Favorit gewinnt Derby am Silberberg

Der Tabellenführer gewann am Freitag Abend das Spitzenspiel mit Derbyfeeling am Silberberg verdient mit 3:1. Die aufgrund des Spielermaterials deutlich favorisierten Gäste vom FSV Geesthacht bleiben damit verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Der DSV rutsche erst mal auf Rang 4 ab.

 

Von Beginn an zeigte der Gast aus Geesthacht, dass er gewillt war das Derby ernst zu nehmen und setzte seine spielerische Überlegenheit in feldvorteile und Chancen um.

Doch die ersatzgeschwächte Mannschaft des DSV hielt erstaunlich gut dagegen. So entwickelte sich in Halbzeit eins zwar ein Spiel auf ein Tor -> nämlich das von Joschi, aber wirklich klare Möglichkeiten gab es nicht. So musste es wie so oft ein Patzer der Düneberger sein, der die Führung der Gäste brachte.

Diesmal war es Keeper Sascha Tönnies, der einen harmlosen Freistoss vom Patrick Hiob durch die Hände und die geöffneten Beine flutschen ließ. Ohne Marcus Timmler, Rene Elsner und die weiterhin fehlenden Söfchen und Diggler, kam der DSV offensiv nicht in die Nähe des von Mario de Luca besetzten FSV Tores.

Das Mittelfeld der Gäste mit Osterhof, Torun, Ohle und Stille sowie den nachrückenden Hartung und Temirci versuchten immer wieder die beiden Stürmer Wengorra und Hiob in Szene zu setzten, doch Forrest und Flo als Sechser, sowie die Abwehrreihe mit Dennis G, Denis D., Falk und Gisela machten einen guten Job.

Vor Allem das Mitwirken von Patric Hoffman sorgte für fußballerische Entlastung im DSV Spiel.

 

In der zweiten Hälfte ging es so weiter. Der FSV brachte mit Dogan und JP Marquart frische Kräfte, doch das Spiel blieb wie in Halbzeit eins.

Dann sorgte FSV Keeper de Luca für Aufregung. Er wurde bei einer Ecke etwas angerempelt, doch der Schiri pfiff nicht. Also schubste er zurück.

Da entschied der Referee auf Elfmeter für den DSV. Daniel Bahr ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum Ausgleich.

 

Doch damit wurden die Gäste wohl geweckt. Endlich wurde kombiniert und entschlossen nachgerückt. Stefan Hartung setzte sich auf Außen durch und spielte den freien Hiob an, der postwendend zur erneuten Führung traf.

Nur wenige Minuten später setzte Andre Wengorra mit dem 3:1 den Schlußpunkt unter ein erstaunlich faires Derby, das den verdienten Sieger hatte. Doch die Düneberger können hoch erhobenen Hauptes in die nächsten Spiele gehen. Fast alle Zuschauer (und es waren viele da) hatten ein viel höheres Ergebnis erwartet.

DSV: Tönnies, Dick, Grimm, Herzog, Giesela, Flo, Bahr, Waehnke, Butt, Hoffmann, Forrest - Liegner, WanX, Meyn, Kasprowicz

 

FSV: De Luca, Temirci, Hartung, Hennig, Gutzeit, Torun, Ohle, Osterhof, Stille, Wengorra, Hiob - Marquart, Dogan, Can, Marin Benito

 

Autor/-in: JörgPetersen

Abstieg in die Bezirksliga

Im letzten Saisonspiel traf der DSV auf den VfL Grünhof Tesperhude.

Da der Abstieg in die Bezirksliga schon vor dem Spiel feststand, wollten sich die Düneberger wenigstens mit einem Prestigeerfolg gegen den Nachbarn verabschieden.

Ligacoach Dennis hielt Wort und schnürte noch einmal seine Schuhe für die Alte Herren.

 

In den ersten Minuten hatte der DSV das Spiel im Griff, doch Tornie scheiterte mit einem Freistoß und einem Schuß aus der Distanz genau so wie Andi und Rene nach einigen zu ungenauen Pässen in den Rückraum.

 

Die Gäste versuchten zu kontern, doch die Abwehr der Düneberger stand sicher. Mit zunehmender Spieldauer verflachte das Geschehen, Chancen waren Mangelware.

 

Auch nach dem Wechsel war nicht viel los. Ulf Steder vergab für die Grünhofer die beste Chance, als er einen Heber über DSV Keeper Joschi und auch über das Tor setzte.

 

Auf Seiten der Düneberger vergab Andi zweimal in aussichtsreicher Position. Die Gäste kamen besser auf und verdienten sich das torlose Remis. Falk und Gisela retteten in höchster Not auf der Linie nach gefährlichen Flanken der Grünhofer. Der Knackpunkt war dann wohl die gelb-rote Karte gegen DSV Abwehrbrocken Dennis Grimm.

 

Er schubste seinen Gegner und sah nach gelb nun die Ampelkarte. In Unterzahl besann sich der DSV auf seine Qualitäten - Inge (heute Coach für Ede) brachte nach Achim und Marco nun endlich Michi ims Mittelfeld.

 

Lange Bälle in die Spitze brachten Gefahr. Einen davon klärten die Gäste zur Ecke, statt ins Seitenaus. Den Eckball trat Tornie und fand in der Mitte den Kopf von Andi, der zum umjubelten Siegtreffer in der Schlußminute traf.

 

Die Bestnote erwarb sich heute Falk, der eine astreine Partie bot.

 

In der irgendwie niveauarmen Partie gelang es Tornie und Andi zu selten Ihre Qualitäten zur Geltung zu bringen, trotzdem machten Sie am Ende den Unterschied zwischen zwei gleichwertigen Teams aus.

 

Aufstellung DSV: Josek, Falk, Söfchen, Grimbo, Gisela, Diggler, Rene, Olli, Andi, Tornie, Robert - Achim, Marco, Michi, Piet

 

Fazit: Die Düneberger steigen nach dieser Spielzeit in die Bezirksliga ab.

Das hat zum Einen mit der Mannschaft zu tun. Oft nur mit dem letzten Aufgebot, viel Fluktuation, durchaus vorhandene Qualität nicht auf den Platz gebracht.

Oft ein Schuss Naivität und vor allem zu viele einfache Fehler.

Zum Andern muss man ehrlich sein: Es waren einige Teams deutlich stärker.

 

Sollte es dem engagierten Coach Ede gelingen, ein Team zu formen, dass mit der richtigen Einstellung an die Sache rangeht und die hohe Trainingsbeteiligung zu halten, ist der Wiederaufstieg sicher ein Thema.

Die Mannschaft konnte das Fehlen von Koschi, Fabe undAbo (hörten auf) sowie die Verletzungen während der Saison (Olli, Marcus, Forrest) nicht kompensieren.

Auch die unnötige Sperre von Daniel tat ein übriges. So kamen völlig unnötige Niederlagen (bei Cordi, in Grünhof) oder Punktverluste (Eisenbahn, Barsbüttel) zustande.

 

Mit zwei drei Neuzugängen und der Rückkehr der verletzten Spieler hoffen wir auf eine gute Saison 2017/18

Saison 2016 / 2017