Düneberger SV – 1. Herren

Nach vorne schauen

Der Düneberger SV hat sich schon vor dem drohenden Abstieg aus der Bezirksliga mit einem neuen Trainer auf eine Zusammenarbeit verständigt.

Finn Burmester und Matthias Risch, die den DSV seit Februar betreuten, hatten bereits frühzeitig die Verantwortlichen informiert, dass Sie nicht weiter machen können. Beide sind beruflich in Zukunft stärker eingebunden, so dass eine Fortführung der Tätigkeit nicht mit den Anforderungen vereinbar war. der DSV bedankt sich beim Trainerteam, das trotz schwieriger Personallage und vielen unglücklichen Ergebnissen die Verantwortung übernommen hat. Ihr Engagement verdient große Anerkennung.

Mit Gökhan Dogan konnte der DSV einen neuen Coach verpflichten, der selbst bereits als kleiner Junge am Silberberg spielte. Er durchlief alle Jugendteams bis in die Ligamannschaft und trainierte auch schon eine Jugendmannschaft im DSV. Nach seiner Trainertätigkeit für den FSV Geesthacht war er zuletzt beim SC Vorwärts Wacker tätig und kehrt nun in die DSV Familie zurück.

Gemeinsam mit seinem Co- Trainer Yusuf Karaca steht er vor einer schweren Aufgabe. Wie schon in den beiden Jahren zuvor wird der Kader des DSV ein neues Gesicht bekommen müssen. (die meisten Spieler stehen vor einem Wechsel, wie es auch nach den Abstiegen aus der Oberliga 2024 und aus der Landesliga 2025 sein musste) Nur wenige Spieler bleiben auch in der Kreisliga in Düneberg, um sich der Verantwortung zu stellen. Somit ist die erste Aufgabe des neuen Trainerteams die Bildung eines schlagkräftigen Kaders. Im Gegensatz zu den letzten Jahren liegt der Fokus auf Kameradschaft, Teamfähigkeit und Fairplay. Außerdem soll wie früher auch die Verbundenheit der Spieler zum Verein wichtiger werden.

Mit diesen Attributen ist der DSV vor 8 Jahren mit Dirk Gastein uns später mit Dennis Tornieporth angetreten und aus der Kreisliga bis in die Oberliga aufgestiegen. Die kurzfristigen Vereinswechsel des Trainers und einiger eminent wichtiger Spieler konnte der DSV nie kompensieren und geriet in eine Abwärtsspirale, die von keinen der Nachfolgern, sei es im Trainerteam noch im Vorstand aufzuhalten war. Leider gelang es in keiner Phase eine echte Identifikation zu schaffen und eine wirkliche Mannschaft im Sinne des Wortes auf den Platz zu schicken. Damit soll und muss Schluss sein.

Leider geht es wieder runter….

Der Düneberger SV steht kurz vor dem dritten Abstieg in Folge. Trotz guter Leistungen in den letzten Spielen unterlag das Team auch in den direkten Duellen beim Tus Aumühle und beim TSV Glinde. In den letzten Spielen sollte nun endlich der Bock umgestoßen werden. Die mangelhafte Chancenverwertung bringt das Team jede Woche um die Früchte Ihrer Arbeit. Ein einziger Fehler in der Defensive reicht dann schon aus um ein Spiel zu verlieren. Die Offensivreihe versiebt Chance um Chance und am Ende steht man mit leeren Händen da – und der Gegner weiß gar nicht, warum er am Ende siegreich war. Das 6-Punkte Spiel gegen den Escheburger SV ging mit 1:4 verloren. Das Auswärtsspiel beim SV Börnsen musste der DSV aufgrund von vielen verletzten und gesperrten Spielern absagen (0:3 Wertung). So nützt wohl auch der 5:3 Erfolg bei Vorwärts Wacker 2 nichts. Eigentlich sind aus dem letzten beiden Spielen 6 Punkte Pflicht.

Am kommenden Samstag . Am 16.5. erwartet der DSV zum letzten Heimspiel den Meiendorfer SV. Das Team spielt noch um den Titel und wird es dem DSV nicht leicht machen zu punkten. Am letzten Spieltag muss das Team noch zum Waldörfer SV (Eventuell ist der 4:0 Heimerfolg gegen diesen Gegner der letzte Hoffnungsschimmer auf den Klassenerhalt).

Wir hoffen, dass uns möglichst viel Fans in den letzten Spielen anfeuern und das Team unterstützen.

Bis Saisonende ist ein neues Trainerteam am Start

Der Düneberger SV und Cheftrainer Stefan Gehrke gehen ab sofort getrennte Wege. Nachdem der Trainer bereits angekündigt hatte, seinen Vertrag über das Saisonende hinaus nicht verlängern zu wollen, einigten sich beide Seiten nun auf eine einvernehmliche sofortige Trennung.

Stefan Gehrke übernahm das Bezirksliga-Team des Düneberger SV im Winter der Saison 2024/25 in einer sportlich äußerst schwierigen Phase. In dieser Zeit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und zum Neuaufbau der Mannschaft. Mit großem Engagement, hoher Professionalität und viel Einsatzbereitschaft hat er maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des aktuellen Teams.

Der erfahrene Fußball-Lehrer kann auf zahlreiche Trainerstationen zurückblicken. Vor seiner Zeit beim Düneberger SV war er unter anderem tätig beim Hamburger SV III, Concordia Hamburg und Arminia Hannover.

Der Düneberger SV bedankt sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünscht Stefan Gehrke für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Nun übernimmt ab sofort der bisherige Co-Trainer Finn Burmester zusammen mit Matthias Risch die sportliche Verantwortung. Finn Burmester ist ein echtes Düneberger Urgestein, der gemeinsam mit seinem Team in der Mannschaft neue, notwendige Impulse setzen soll.

Der Verein, das Trainer-Team und die Mannschaft richten so den gemeinsamen Fokus auf einen intensiven und erfolgreichen Abstiegskampf.

Liga startet durchwachsen ins Jahr 2026

Zum Start in das Jahr 2026 kann die Ligamannschaft des DSV einige Neuzugänge begrüßen. Nachdem Pamir Azizi und Marvin Wollan schon zum Beginn der Rückrunde (1:0 Erfolg bei Condor) zum Team gestoßen waren, spielen nun mit Keeper Patrick Tiedje (Eintracht Norderstedt), Okan Afsin (Escheburger SV) und Diego Pöttger (SV Hamwarde) drei weitere am Silberberg. Diego ist ein Düneberger Jung, der bis zur A-Jugend in blau spielte und über den Lüneburger SK und den SV H zurück zum DSV gefunden hat.

Zwei Spieler verließen den DSV im Winter. Mertkan Hasan wechselt zum ASV Hamburg und Efe Gümüsdere ist erstmal ausgeschieden (Ziel unbekannt) Wir wünschen Euch viel Erfolg.

Nach einer durchaus guten Leistung musste sich das Team zum Auftakt bei Atlantik 97 mit 0:2 geschlagen geben. Nur zwei Trainingseinheiten konnten vorher durchgeführt werden, das der Platz die gesamte Zeit gesperrt war. Das wichtige Heimspiel gegen den SV Hamwarde gewann der DSV dann aber mit 4:1 am Silberberg. Randal, Marvin, Shaddy und Paul trafen im Derby und sorgten für ein erhofftes Erfolgserlebnis. Keeper Luca konnte zudem einen Elfmeter parieren. Leider konnte der DSV diese Leistung im Auswärtsspiel beim SC Wentorf nicht bestätigen. Ohne den Verletzten Jan Landau und weitere Leistungsträger war man am Ende beim 0:4 chancenlos.

Die nächsten Spiele beim TuS Aumühle, (1:2) gegen den SV Nettelnburg Allermöhe, (1;2) gegen SC Concordia 2., (0:3) gegen den TuS Berne, beim TSV Glinde (0:1) gingen leider allesamt knapp verloren.

Neues Ligateam 25/26 nimmt Form an

Zweimal runter ist natürlich nicht schön. Nun gilt es, nach vorne zu schauen. Ein Ende ist auch immer eine Chance, sich neu aufzustellen.

Mit Tugay EgerPatrick Toth und Efe Gümüsdere sind ehemalige Düneberger wieder im Team. Auch Paul Knüppel (vom SV Hamwarde) und Devin Helling (vom FSV Geesthacht) haben als kleine Jungs schon im DSV gespielt. Mit Malik Atcha Dedj (FSV), Elham Ghulam Hazret, Shadrach Owusu Agyemang und Mertkan Hasan (Billstedt Horn) kommen ganz junge Kicker an den Silberberg. Mit Patrick Höltig (SV Büchen-Siebeneichen) kommt auch ein erfahrener Spieler, der mit David Boysen und Jan Landau das Team führen kann. Neben den beiden bleiben auch Luca GöttscheRandal Crokek SarpongJustin VoßEgor Langolf und Maximilian Gransow im DSV. Mit Berke Gümüsdere schaffte auch ein A-Jugendlicher den Sprung in die Ligamannschaft. Im September kamen noch ein zweiter Torhüter mit dem Düneberger Urgestein Pascal Treichel und der erfahrene Ömer Yurtcu vom FSV Geesthacht zum Kader dazu.

Das Trainerteam ist aber noch nicht fertig mit der Akquise. Stefan Gehrke: „Wir werden weiterhin Ausschau nach einigen jungen Spielern halten, die gleichzeitig entwicklungsfähig und zudem in der Lage sind, auch sportlich Akzente in der Bezirksliga zu setzen“.

Im Bild von links: Andreas Schmitz (Presse und Kommunikation), Maybritt Bernhardt (Physio), Matthias Risch (Torhüter), Jörn Basenau (Betreuer), Finn Burmester (Co-Trainer) Stefan Gehrke (Trainer).

Bye bye Landesliga

Mit dem Abstieg aus der Landesliga endete eine überaus enttäuschende Saison am Silberberg. Die Last aus der Abstiegssaison war doch zu groß, der komplett neu zusammengestellte Kader konnte nur in Ansätzen sein Leistungspotential zeigen. Die Verhaltensmuster im Kader erinnerten doch sehr an die Rückrunde in der Oberliga. Der Trainerwechsel im Winter geschah schon Hinblick auf einen Neuaufbau für die anstehende Bezirksliga-Saison. Weiter geht’s.


Rückblick – Hinrunde

Trainer Andrè Wengorra war zuversichtlich, mit dem Kader die Klasse zu halten. Nach dem klaren Abstieg aus der Oberliga war das Ziel, sich in der Landesliga zu stabilisieren. Einige Stützen konnten gehalten, einige Talente in den Kader integriert und auch einige Neuzugänge an den Silberberg gelotst werden. In den Testspielen gab es noch schwankende Leistungen, die bei einem völlig neu zusammen gestellten Kader normal sind.

In der ersten Runde im Pokal beim SC Willinghusen gab es einen 6:2 Sieg, in der zweiten Runde ein 6:0 bei Elazig Spor. In der dritten Runde gewann der DSV sensationell mit 3:2 gegen den Oberligisten SC Concordia. Als Knallerspiel wurde dann Altona 93 zugelost. Der DSV wehrte sich bis zum Ende tapfer und unterlag mit 0:2.

In der Landesliga gab es einen Rumpelstart in die Saison. Nach sechs Spielen standen zwei Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche. Beim SC Schwarzenbek gelang endlich der erste Sieg. Nach zwei Niederlagen beim Rahlsteder SC  und gegen Hamm United stand dem DSV das Wasser leider schon früh bis zu Hals. Punkte mussten her, und zwar mehr als der erkämpfte Auswärtszähler (Tor durch Pascal Nägele) beim 1:1 beim SC Vier & Marschlande. Im wichtigen Spiel im Tabellenkeller gegen den SC Eilbek gab es ein enttäuschendes 1:3. Nach dem hart erkämpften und erspieltem Sieg gegen den SV Barsbüttel verlor das Team leider die nächsten wichtigen Partien. Sowohl beim ASV Hamburg (1:3 – wieder 2 Tore in der Schlussphase) als auch gegen SV Ahrensburg (2:5) oder bei Kosova (0:5) erreichte das Team die nötige Klasse für diese Liga (Verletzungen und Sperren warfen die Mannschaft zu oft aus der Spur). Mit dem letzten Aufgebot gab es auch beim SV Altengamme ein 0:4

Rückblick – Rückrunde

Ab Februar hatte der DSV einen neuen Trainer für die Liga. Andrè Wengorra trat aus beruflichen Gründen zurück. Für ihn konnte der DSV mit Stefan Gehrke einen renommierten Trainer gewinnen, der u.a. in Niedersachsen und in der Vorsaison mit dem HSV III in der Oberliga tätig war. Mit frischem Wind wollte das Team versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen.

Bei Curslack Neuengamme verlor das Team nach einer guten ersten Halbzeit mit 2:6. (Hz 2:3) Die Treffer von Randal und Ivan vor der Pause hielten das Spiel bis zur Pause offen. Nach dem Wechsel setzte sich der Gastgeber vor allem durch seine Standardstärke durch. 4 der 6 Treffer erzielten der SVCN nach Freistößen und Ecken. Nach dem wichtigen 1:0 Erfolg im Heimspiel gegen den SC Schwarzenbek gab es im ersten der beiden Freitagsspielen bei Voran Ohe eine unglückliche 0:1 Niederlage. Michael Enning, dem im Spiel gegen Schwarzenbek noch das Siegtor gelang, traf in Ohe leider nur den Pfosten statt den Ausgleich zu markieren. Nachdem die Spiele gegen den Rahlstedter SC, den SC Vier & Marschlande und beim SC Eilbek  mehr oder weniger kläglich verloren wurden, stand der Abstieg frühzeitig fest. Im Heimspiel gegen den SC Condor (1:4) war die Leistung passabel. Die Gäste waren einfach nur effektiver und hatten in der ersten Hälfte bei zwei Fernschüssen getroffen, während der DSV neben einem Abseitstreffer seine Chancen vergab. In der zweiten Hälfte sah es ähnlich aus. Ivan Vidosevic betrieb beim 1:4 nur noch Ergebniskosmetik. Am Freitagabend beim SV Barsbüttel (1:5) reichte es nur zu einem Ehrentreffer durch Michael Enning.  Bei einem Ehrentreffer (diesmal allerdings zum 0:1) bleib es auch auswärts am Freitagabend bei Hamm United – dieser gelang Maxi Gransow nach 10 Minuten bei der 1:6 Niederlage im Hammer Park. Nach dem Spiel gegen den VfL Lohbrügge, das der DSV nach dem Führungstreffer von Maxi Gransow knapp mit 1:2 verlor ging es im letzten Spiel gegen den ASV Hamburg am Silberberg noch mal hoch her. Beim 4:7 trafen Pascal Nägele, Ivan Vidosevic und Michael Enning (2) zum vorerst letzten Mal für den DSV.

VW Billstedt vs. DSV 3:5 (0:3)

Der Düneberger SV lebt noch!
Im absoluten Abstiegskrimi am Öjendorfer Weg feierte der DSV nach zuvor neun Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg – und hält damit die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben.
Bereits in der 2. Minute setzte Diego Pöttger das erste Ausrufezeichen, sein Abschluss strich jedoch knapp am Tor vorbei. In der 19. Minute war es dann soweit: Kapitän David Boysen fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz und jagte den Ball unhaltbar unten rechts zur verdienten 1:0-Führung ins Netz.
Der DSV blieb dran und belohnte sich erneut: In der 33. Minute spielte Boysen einen starken Pass in die Spitze auf Diego Pöttger, der cool blieb und gefühlvoll zum 2:0 einschob. Kurz vor der Pause ließ Düneberg weitere Chancen liegen, ehe Malik Atcha-Dedji in der 43. Minute mit einem starken Solo über die linke Seite Marvin Wollan bediente, der aus kurzer Distanz das 3:0 erzielte.
Mit einer beeindruckenden Vorstellung ging der DSV mit einer 3:0-Führung in die Halbzeit – die wohl stärksten 45 Minuten seit Monaten. Vor allem die Routiniers David Boysen, Jan Landau und Marvin Wollan setzten immer wieder wichtige Akzente. Umso bemerkenswerter: Landau und Wollan gingen angeschlagen in die Partie.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der DSV eiskalt. In der 47. Minute flankte Diego Pöttger punktgenau auf Marvin Wollan, der zum 4:0 traf. Nur drei Minuten später schnürte Wollan seinen Dreierpack und erhöhte nach einem Konter sogar auf 5:0!
Doch Vorwärts Wacker gab sich nicht auf. Mit drei Treffern innerhalb von 15 Minuten wurde es plötzlich nochmal richtig spannend.
Das Spiel drohte komplett zu kippen, doch diesmal zeigte der DSV Moral und fing sich wieder. In der Schlussphase hätte Diego Pöttger per Konter beinahe alles klar gemacht, ehe David Boysen in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss nur die Latte traf.
Der Düneberger SV empfängt am kommenden Samstag, 16.05.2026 um 15:00 Uhr, mit dem Meiendorfer SV eines der absoluten Spitzenteams und heißem Aufstiegsaspiranten der Liga am Silberberg.
Nach dem gestern wichtigen Auswärtssieg will unsere Mannschaft den Schwung mitnehmen und auch im letzten Heimspiel der Saison wieder alles auf dem Platz lassen. Das Team wird nochmal alle Kräfte mobilisieren, um den Favoriten einen harten Kampf zu liefern und die drei Punkte am Silberberg zu behalten. Wir hoffen auf viel Unterstützung für unsere Jungs im Saisonendspurt.

Stimme um Spiel:
„Am Ende stand ein intensiver, emotionaler und vor allem enorm wichtiger 5:3-Auswärtssieg für den Düneberger SV – und damit lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter! Die Mannschaft hat heute als echte Einheit auf dem Platz gestanden, füreinander gekämpft und bis zur letzten Minute alles investiert.
Mit genau dieser Einstellung, diesem Einsatzwillen und dieser Geschlossenheit hätten wir in den vergangenen Wochen sicherlich den einen oder anderen Punkt mehr geholt und würden uns aktuell nicht in dieser prekären Situation befinden. Umso wichtiger war es heute, endlich wieder ein Zeichen zu setzen.“

Kurzhistorie der Liga

Die 1. Herren („Ligamannschaft“) ist eng verknüpft mit der über 100-jährigen Geschichte des Vereins. In der Tradition eines Arbeitervereins war die jahrzehntelange, beispielhafte Jugendarbeit immer Basis einer erfolgreichen Ligamannschaft. Die „Dynamitfußballer“ vom Silverhill verzeichnen eine wechselvolle Geschichte, geprägt von vielen Auf’s und Ab’s. Viele grandiose Erfolge reihen sich auch an eher ruhige Jahre. Unvergessen ist nach wie vor die „Hitzeschlacht am Millerntor“ von 1957. Lange Zeit pendelte der DSV zwischen Bezirks- und Kreisliga.

Nach zwei Aufstiegen hintereinander spielten die ersten Herren dann seit 2018 in der Landesliga. In der Saison 2022/23 gelang sogar der Aufstieg in die Oberliga, die höchste Amateurliga des Bundeslandes Hamburg. Nach nur einem Jahr ging es wieder runter in die Landesliga, die Oberliga war eine Nummer zu groß. Der Abstieg kam nicht unerwartet, dessen Konsequenz stellte den DSV jedoch vor große organisatorische Probleme. Deshalb blieb die Landesliga dieses Mal nur eine Zwischenstation und die Ligamannschaft fand sich zur Saison 2025/26 in der Bezirksliga wieder.

Es sollte nicht sein

Es war angerichtet: schönes Wetter, über 700 Zuschauer am Silberberg, Bombenstimmung inklusive Choreo (danke an Thomas Utecht für die Orga) und eine erwartungsvolle Haltung. Als leichter Favorit ging der DSV ins entscheidende Aufstiegsspiel in die Oberliga, es galt das unnötige 2:3 aus dem Hinspiel hinzubiegen.

Das Spiel war kaum angepfiffen und schon lag der Ball im gegnerischen Netz (Josch Behrens 3. Min). Welle auf Welle brandete auf das Gästetor – was sollte da noch schiefgehen? So langsam wuchs beim Gegner aber das Selbstbewusstsein und er kam zunehmend besser ins Spiel. Begünstigt durch einen groben Abwehrschnitzer kam es zum Ausgleich und kurz danach gab es sogar Elfmeter für den SV HR. Dieser wurde aber leichtfertigt verdödelt und alle rechneten jetzt mit einer Reaktion des DSV. Diese blieb aber weitgehend aus. Trotz allem Engagement in der zweiten Halbzeit kam der DSV nicht mehr so Recht in Fahrt, die Lautstärke des Cheftrainers an der Außenlinie war auch erstaunlich zurückhaltend. Trotzdem standen die Zeichen auf Verlängerung nach einem Gewaltschuss (Joe Warmbier 58. Min). HR konnte aber immer Nadelstiche setzen und einer führte in der Schlussphase zum nicht unverdienten Ausgleich. Der DSV konnte zwar noch einen Kopfball an die Latte setzen – aber das wars.

Große Enttäuschung am Platz, das Freibier und die feierliche Verabschiedung der scheidenden DSV-Spieler konnte die Stimmung auch nicht mehr retten.

Glückwunsch an den SV Halstenbek-Rellingen zum Aufstieg und Danke für die sehr fairen Spiele. Eine Chance auf einen DSV-Aufstieg besteht weiterhin, wenn sich der Eimsbütteler TV in seinen Aufstiegsspielen durchsetzen kann.

Unglaublicher Support

Schade, es sollte nicht sein. Nach einem wahren Fussballknaller musste sich der DSV am Mittleren Landweg beim ETSV in der Schlussphase mit 6:3 geschlagen geben. Unglaublich war der Support vor Ort mit 600 Zuschauern. Davon waren geschätzte 3-400 aus Geesthacht angereist und machten ein Heidenspektakel. Dafür ein Dank an alle DSVer und speziell an den Organisator Thomas Utecht.

Auch jetzt ist der DSV noch nicht abgeschlagen. Der Tabellenzweite wird sicher Aufstiegsspiele gegen den Vizemeister der Landesliga Hammonia bestreiten.

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Fussifreunde

Bergedorfer Zeitung

BlueCard im DSV

Liebe Unterstützer und Freunde des Düneberger SV,

die BlueCard berechtigt zum freien Eintritt bei allen Ligaspielen der ersten und zweiten Herrenmannschaften. Darüberhinaus garantiert sie freien Eintritt zu allen offiziellen Veranstaltungen des DSV, wie z. B. dem traditionellen Hallencup im Januar.

Jede Karte wird persönlich auf Ihren Namen ausgestellt; dadurch ist sie ein Unikat. Die BlueCard ist speziell konzipiert für Privatpersonen, die Ihre Verbundenheit zum Verein zeigen wollen. Gerne können Sie die Karte auf der Geschäftsstelle des DSV und per Mailanfrage (dueneberger-sv@gmx.de) erwerben. Der Preis beträgt € 100,- für die gesamte Spielzeit.

Unterstützen Sie den Verein und werden Sie Teil der DSV-Familie!

Die Erste – das Funktionsteam

Finn Burmester

Trainer

Matthias Risch

Torwart-Trainer

David Boysen

Co-Trainer

Maibrit Bernhardt

Physiotherapeutin

Jörn Basenau

Betreuer

Andreas Schmitz

Teammanager

Das Team 2025 | 2026

Wieder ein  kompletter Neuaufbau, Schwerpunkt auf ambitionierten Jungspielern mit dem Logo im Herzen.

Torhüter: 22 Luca Göttsche, 33 Patrick Tiedje

Feldspieler: 3 Pamir Azizi, 4 Egor Langolf, 5 David Boyen, 6 Elham Ghulam-Hazrat, 7 Jan-Hendrik Landau, 11 Shadrach Owusu, 13 Marvin Wollan, 15 Tugay Eger, 16 Malik Atcha-Detji, 17 Devin Helling, 18 Maximillian Gransow, 19 Randal J. Sarpong Crokek, 20 Patrick Höltig, 21 Paul Knueppel, 23 Patrick Toth, 24 Okan Afasin, 27 Diego Pöttger, 28 Surafel Girma, 29 Lukas Krause, 30 Ömer Yurtcu

Das Team 2024 | 2025

Der Kader für die Landesligasaison 2024/25:

Nach einem kompletten Neuaufbau kann das Saisonziel nur der Ligaverbleib sein.

Torhüter: 1 Niimi Masahiro, 22 Luca Göttsche, 33 Lasse Thielen.

Feldspieler: 9 Beytullah Atug, 23 Egheosa Okunbor, 10 Pascal Nägele, 11 Anil Demir, 25 Koray Ahmet, 13 Michael Ening, 26 Roman Tymchuk, 27 Ivan Vidosevic,  29 Finn Göttsche, 5 David Boysen, 17 Dennis Uwe Carl, 30 Tarik Cosgun, 18 Maximillian Gransow,  7 Jan-Hendrik Landau, 19 Randal J. Sarpong Crokek, 8 Justin Voss, 21 Obed Kwesi Bothey, 20 Joel Andrew, Faad Junior Issifou

Neuzugänge im Winter 2024/25: Emre Gök, Erjon Zymeraj.

Verlassen haben uns: Idris Alioua, Maurice Teixera Edelmann, Anoush Afghani, Philipp Brockmann, Mark Brudler, Surafel Girma, Nico Sandig und Egheosa Okunbor.

Das Team 2023 | 2024

Der Kader für die Oberligasaison 2023/24:

Ziel der Saison kann nur der Ligaverbleib sein.

Torhüter: 1 Arne Hantusch, 12 Jason Köhlich, 22 Mark Ellenschläger, Domenic Kikillus.
Feldspieler: 2 Adrian Apau, 3 Shawn Leon Rudat, 4 Keanu Germer, 5 Julien Jason Wolter, 6 Mark Kevin Brudler, 7 Tarik Cosgun, 8 Valentin Zalli, Nicholas Simpson, 10 Pascal Nägele, 11 Marvin Michel Möller, 13 Timur Levin Demirhan, 14 Nico Koukoulis, 15 Yoshinori Nomura, 16 Paul Antonio Jürß, 17 Joe Martin Warmbier, 18 Mark Yeboah-Boateng, 19 Arwid Dykier, 20 Michel Siepelt, 21 Timo Lübbers, 23 Anthony Pincevic, 24 Tom Joshua Muhlack, 25 Fabian Heidmann, 26 Frank Donkor Marfo, 27 Dennis Joseph Boakye, 28 Vüsal Mammadov, 29 Tjark Mika Hänsch.

Neuzugänge im Winter: Jan-Hendrik Landau 28 (ETSV), Florian Klein 23 (ASV Hamburg), Roman Tymchuk 26 und Ivan Vidosevic 27 (beide Concordia), Adrian 30 & Oliver Zodel 13, Tjark Mika Hänsch 29 und Anoush Fabhir Afghani 14 (alle eigene A-Jugend), Tolga Celikten 3 (TuS Dassendorf), Duran Yasin Yalcin 20 (TuRa Harksheide), Emre Gök(FSV Geesthacht).

Im Winter haben uns verlassen: K. Germer, T. L. Demirhan, N. Koukoulis, M. Yeboah-Boateng, A. Dykier, M. Siepelt, A. Pincevic, D. J. Boakye, V. Mammadov. Nicholas Simpson musste im Februar nach Australien zurückkehren. Wir wünschen allen einen weiteren erfolgreichen sportlichen Weg!

Das Team 2022 | 2023

Der Kader für die Landesliga 2022/23:

Anlässlich des offiziellen DSV-Fototermins wurde die Ligamannschaft der Saison 2022/23 vorgestellt. Ziel des starken Kaders ist, oben mitzuspielen.

1 Maurice Pascal Rosenow, 2 Jan-Marc Fick, 3 Shawn Leon Rudat, 4 Timo Lübbers, 5 David Özcerkes, 6 Julien Jason Wolter, 7 Tarik Cosgun, 8 Timur Levin Demirhan, 9 Mert Alparslan Akkus, 10 Pascal Nägele, 11 Julian Mertsch, 12 Arne Hantusch, 13 Arwid Dykier, 14 Keanu Germer, 15 Yoshinori Nomura, 16 Paul Antonio Jürss, 17 Joscha Behrens, 18 Joe Martin Warmbier, 19 Justin Oliver Rönnau, 20 Michel Siepelt, 21 Domenic Kikillus, 22 Paul Jens, 23 Corvin Behrens, 24 Dennis Joseph Boakye, 25 Fabian Heidmann, 27 Lucas Gottschalg, 77 Shabene Sanni.

Das Team 2021 | 2022

Der Kader für die Landesliga 2021/22:

Ziel ist diese Saison eine funktionierende und harmonische Mischung aus erfahrenen Spielern, Rückkehrern und hoffnungsvollen Talenten zu bilden. Nach der Corona-bedingten Unterbrechung ist jede Prognose zu einem Saisonziel nicht solide, außer: erfolgreicher und attraktiver Fussball.

21 Domenic Kikillus, 12 Joel Niklas Roemer, 4 Timo Lübbers, 5 David Özcerkes, 6 Julien Jason Wolter, 7 Tarik Cosgun, 8 Timur Levin Demirhan, 10 Pascal Nägele, 11 Julian Mertsch, 13 Lucas Gottschalg, 14 Mika Merlin Götze, 15 Sanshiro Okui, 16 Paul Antonio Jürss, 17 Joscha Behrens, 18 Joe Martin Warmbier, 19 Sandro Schraub, 20 Jan-Marc Fick, 23 Moyed Fathe Elghrari, 24 Florian Heinze, 25 Fabian Heidmann, 27 Marcel Jeremias, 28 Timo Ludwig, 77 Nico Koukoulis.

Trainerteam: Dennis Tornieporth, Jörn Basenau, Torben Puttfarken.

Das Team 2020 | 2021

Der Kader für die Landesliga 2020/21:

21 Domenic Kikillus, 1 Pascal Treichel, 12 Julian Utecht, 30 Joel Niklas Roemer, 2 Marvin Blöh, 3 Timur Levin Demirhan, 4 Serhat Aba, 5 David Özcerkes, 6 Maximilian Gransow, 7 Kevin Hoffmann, 17 Joscha Behrens, 24 Kayhan Rezazadeh, 10 Pascal Nägele, 11 Moyed Fathe Elghrari, 13 Jan Marc Fick, 14 Bismellah Aryobi, 16 Paul Antonio Jürss, 18 Joe Martin Warmbier, 19 Sandro Schraub, 20 Michel Siepelt, 15 Tolga Cosgun, 9 Dennis Utecht, 22 Morris Pytlik, 23 Gürkan Tunc, 25 Fabian Heidmann, 28 Timo Ludwig, Anil Karabey, Lucas Gottschalg, Timo Lübbers.

Verabschiedet wurden: Aron Pauels, Esad Redzepagic, Nasser el Osman, Lasse Voigt, Julien Wolter, Tarik Cosgun, Ahmad Abdul Hafiz.

Trainerteam: Dennis Tornieporth, Jörn Basenau, Torben Puttfarken.

Das Team 2019 | 2020

Der Kader für die Landesliga 2019/20:

Domenic Kikillus, Vincent Wojatzek, Marvin Blöh, David Özcerkes, Jannik Wöhl, Josch Behrens, Esad Redzepagic, Michel Siepelt, Aron Pauels, Tolga Cosgun, Dennis Utecht, Kevin Hoffmann, Lucas Gottschalg, Moyed Elgahari, Nasser el Osman.

Neuzugänge: Lasse Voigt (SV Eichede), Julien Wolter (TSV  Sasel), Tarik Cosgun (nach Verletzung), Gürkan Tunc (Elazig Spor), Bahram Faquiri (SV Hamwarde), Morris Pytlik (TSV Glinde), Ahmad Abdul Hafiz (VfL Lohbrügge), Bismellah Aryobi (Croatia).

Verabschiedet wurden: Ruven Scharnberg (SVNA), Daniel Giesecke (TSV Glinde), Artur Ketschojan (SV Börnsen), Marcel Bannenberg (TSV Trittau), Eren Bektas (FSV Geesthacht), Henning Rühmann (ETSV Hamburg), Timo Lübbers, Marcel Jeremias.

Trainerteam: Dennis Tornieporth, Jörn Basenau, Torben Puttfarken.

Das Team 2018 | 2019

Der Kader für die Landesliga 2018/19:

Domenic Kikillus, Vincent Wojatzek, Marvin Blöh, David Özcerkes, Jannik Wöhl, Nasser el Osman, Josch Behrens, Esad Redzepagic, Michel Siepelt, Aron Pauels, Moyed Elghrari, Henning Rühmann, Rouven Scharnberg, Daniel Giesecke, Artur Ketschojan, Eren Bektas, Timo Lübbers, Marcel Jeremias.

Neuzugänge: Artur Ketschojan, Moyed Elgahari (eigene Zweite), Aaron Pauels (SV Süderelbe), Timo Lübbers (FSV Geesthacht). Im Winter kamen Tolga Cosgun (Elazig Spor), Dennis Utecht (ETSV), Kevin Hoffmann, Lucas Gottschalk, Marcel Bannenberg.

Verabschiedet wurden: Christopher Jander, Lennart Suryan Suratman (Dassendorf II), Sascha Funk, Kevin Schädel (eigene Zweite), Timo Stark, Benjamin Cordes (BU II), Tayfun Cosgun, Eugen Schmidgal, Danyal Aktas (unbekannt). Im Winter Tjark Schuchhardt (SV Hamwarde) und Leon Ullmann (pausiert).

Trainerteam: Dennis Tornieporth, Jörn Basenau, Torben Puttfarken.

Das Team – Historie

Historie: Die größten Erfolge der Ligamannschaft

1957/58: Meister der Landesliga
Aufstieg in die Amateurliga, damals zweithöchste Liga Deutschlands

1963/64: Meister der Bezirksliga

2008/09: Meister der Kreisklasse

1998/99: Meister der Kreisliga

2009/10: Meister der Kreisliga

2016/17: Meister der Kreisliga 

2017/18: Meister der Bezirksliga
Aufstieg in die Landesliga, Deutschlands sechsthöchste Liga

2022/23: Aufstieg in die Oberliga, höchste Amateurliga

So feiert der DSV